Costa Brava, die wilde Küste
Die Costa Brava ist ein Küstenstreifen der spanischen Mittelmeerküste. Sie gehört zu der Region Katalonien. Die Costa Brava hat eine Länge von 220 Kilometern. Vom Südstrand aus erreicht man die Stadt Barcelona nach etwa 60 Kilometern.
Die Costa Brava zeichnet sich durch zwei Naturmerkmale aus, zum einen die zerklüfteten Felswände, mit parallel zum Meer verlaufenden Gebirgszügen, die in Richtung Meer steil abfallen. Zwischen den verschiedenen Kaps findet man Buchten und kleine Strände sowie idyllische Fischerdörfer. Manche Teile sind nur mit dem Boot zu erreichen. Das genaue Gegenteil ist zum Beispiel am Golf de Roses zu finden, hier bei Empuriabrava und Sant Pere Pescador erstrecken sich flache, feine Sandstrände.
Einen Ausflug wert ist die romanische Klosterruine von Sant Pere de Rodes. Fertiggestellt wurde die Klosterkirche vermutlich Mitte des 11. Jahrhunderts. Noch heute zeigt die Ruine viel von dem ursprünglichen Bau. Zu dieser Anlage gehören ebenso weitere Kapellen, ein Wehrturm sowie ein Wirtschaftsgebäude. Besonders beeindruckend ist der gute Erhaltungszustand der Gebäude sowie die einsame, ruhige Lage.
Die Tossa de Mar ist ein gern besuchtes Seebad mit historischem Altstadtkern. Diese Altstadt wird umrandet von den mittelalterlichen Stadtmauern, welche mit Wehrtürmen versehen ist. Die “Neustadt” befindet sich außerhalb dieser Mauern, hat aber ebenso einige historische Gebäude und Straßenzüge zu bieten. Außerdem findet man in der sogenannten Vila Nova zahlreiche kleine Einzelgeschäfte, die Souvenirs verkaufen sowie ein breites Angebot an gastronomischen Einrichtungen.
Darüber hinaus hat die Costa Brava drei bekannte Naturparks zu bieten, die alle während einer Radreise erkundigt werden können. Unter anderem den Naturpark Albera, der sich am Fuße der Pyrenäen befindet.
